"SCHWATZES" BRETT

 

FABW MIT STARKER PRÄSENZ IN SAARBRÜCKEN

VIER FABW-WETTBEWERBSFILME BEIM 43. MAX OPHÜLS PREIS

Das Filmfestival Max Ophüls Preis hat in einer Pressekonferenz die 49 Wettbewerbsfilme für seine 43. Ausgabe (16.–26.1.2022) bekanntgegeben. Sie verteilen sich auf die vier Wettbewerbskategorien Spielfilm, Dokumentarfilm, Mittellanger Film und Kurzfilm. Auch die Filmakademie Baden-Württemberg schickt vier Produktionen ins Rennen:

Im Wettbewerb Kurzfilm sind OVERHEIM und NICHT DIE 80ER vertreten: Der Dokumentarfilm OVERHEIM (Regie: Jouri Hoepfner) porträtiert die Musikerin und Medienkünstlerin Martine-Nicole Rojina, die in ihrer transdisziplinären Arbeit Wissenschaft, Technologie, Musik und Kunst verbindet. Sie trägt eine Halskette, an der ein kleines Stück eines Meteoriten hängt – für sie eine Brücke zum Wandel und der Zeitlichkeit unserer Körper. In einem sensorischen Deprivationstank begibt sich Martine in einen Zustand zwischen Schlaf und Wachsein und somit auf eine innere Reise ins Ungewisse.

Im Diplom-Spielfilm NICHT DIE 80ER (Regie: Marleen Valien) geht es um Lucy und Anton. Sie mögen sich. Während beide zwei „coole Drinks“ schlürfen, erzählt Anton, dass er HIV-positiv ist. Und Lucy muss feststellen, dass sie lange nicht so aufgeklärt ist, wie sie gerne wäre.

Im Wettbewerb Mittellanger Film treten STÖRENFRIEDA und ME MYSELF ANDI an: 

Der Kurzspielfilm STÖRENFRIEDA (Regie: Alina Yklymova) führt ins Ruhrgebiet: Dort führen Ava und Sascha die FLINT*-Kneipe „Störenfrieda“. Ein Herzensprojekt, das als Schutzraum für die Community, aber auch als Zuhause für das Paar dient. In diese geschlossene Welt tritt plötzlich Avas Vater Gunter, ein ehemaliger Bergarbeiter, der für ein paar Wochen eine Unterkunft braucht. Eine kritische Auseinandersetzung mit vermeintlich weiblichen und männlichen (Schutz)Räumen. 

In ME MYSELF ANDI (Regie: Lili Zahavi) geht es um Lisa, die seit Jahren ihre Bachelorarbeit in Erziehungswissenschaft schreiben. Um endlich den Abschluss zu schaffen, stimmt sie zu, dass Lili sie dabei filmt. Doch es ist Sommer und es warten andere Pflichten und Ablenkungen durch Lisas Umfeld. So lässt sie sich treiben, und die Dokumentation eines Fortschritts wird zum Kaleidoskop innerer Störfaktoren.

Darüber hinaus präsentiert sich jenseits der Wettbewerbe der FABW-Diplom-Spielfilm VIVA FOREVER(Regie: Sinje Köhler) im Programm „MOP Watchlist“: Als sich Lotte entschließt, den alljährlichen Urlaub am Gardasee mit ihrer Clique zu schwänzen, bröckelt bei den fünf anderen Endzwanzigerinnen nicht nur die bis dato unantastbare Freundschaft, sondern vor allem ihr eigenes Selbstbild.

Ein ähnliches Thema behandelt die Erstjahres-Film GIRL WHO CRIED WOLF (Regie: Kevin Koch, Emma Holzapfel), der in der „MOP Shortlist“ an den Start geht: Während des Lockdowns treffen sich fünf Freund*innen, die nach dem Abitur in unterschiedliche Städte gezogen sind, regelmäßig online über Zoom. Durch eine unerwartete Wendung wird die Freundschaft der Clique auf die Probe gestellt.

Die Rubrik „Premiere: Kurz.Film.Tour. – Der deutsche Kurzfilmpreis“ präsentiert Filme, die in diesem Jahr für den Deutschen Kurzfilmpreis nominiert waren, darunter den FABW-Animationsfilm OBERVOGELGESANG (Regie: Ferdinand Ehrhardt, Elias Weinberger). Er entstand im zweiten Studienjahr im Fach Filmgestaltung 2 und erzählt die Geschichte einer Jugendlichen, die im Zug auf dem Weg nach Hause mit einer rechtsextremen Schmiererei und einer damit einhergehenden Identitätskrise konfrontiert wird.

Last but not least wird das Atelier Ludwigsburg-Paris wieder seine neue Kurzfilmreihe unter dem Motto „Gemeinsam Allein“ vorstellen. Sie besteht aus den Filmen DIE SCHEUE FREUDE AN DER ARBEIT / L'INSAISISSABLE JOIE DU TRAVAIL (Regie: Miao Yu), KURSCHATTEN (Regie: Alina Yklymova), 

SONNENFINSTERNIS / 1 KM À PIED (Regie: Pierre Lazarus), VON SCHRAUBEN UND VÖGELN (Regie: Vincent Dolinsek), WÜRDENBEWAHRERIN (Regie: Sandro Rados) sowie 360° (Regie: Laura Chebar). Das Atelier Ludwigsburg-Paris ist ein einjähriges Weiterbildungsprogramm für Filmproduktion, Finanzierung, Vertrieb und Marketing für europäische Filmschaffende und in Deutschland an der Filmakademie Baden-Württemberg angesiedelt.

Der Max Ophüls Preis zählt zu den bedeutendsten Festivals für den deutschsprachigen Filmnachwuchs. In diesem Jahr findet er hybrid statt. Zusätzlich zu den Live-Veranstaltungen in neun Spielstätten in Saarbrücken und anderen Orten im Saarland zur Aufführung wird ein Großteil der Wettbewerbsfilme, ebenso wie die Filme in den Nebenreihen (u.a. MOP-Watchlist und MOP-Shortlist), im Streaming-Angebot auf der Festival-Website zur Verfügung stehen. 

Die Preisverleihung findet am Mittwoch, 26. Januar 2022 um 19:30 Uhr als Online-Event statt. Dabei werden 18 Preise im Wert von 118.500 Euro vergeben. Der Vorverkauf startet am 10. Januar 2022.

Weitere Infos:
https://ffmop.de/

Credits Wettbewerbsfilme (Quelle: Max Ophüls Preis)

OVERHEIM
Regie, Buch: Jouri Hoepfner
Producer: Leon Harms
Bildgestaltung: Larius Kieninger
Montage: Bastian Faralisch
Musik: Deadcrow, A.G. Cook
Ton: Jonathan Rösch
Szenenbild: Christina Mammes, Anna Vehres
Mit: Martine-Nicole Rojina, Norbert Junkes, Thilo Ulbrich, Schwäbisches Salonensemble
Produktion: Filmakademie Baden-Württemberg GmbH

NICHT DIE 80ER
Regie: Marleen Valien
Buch: Marleen Valien, Max Rauer, Christine Duttlinger, Ludwig Meck
Producer*innen: Christine Duttlinger, Ludwig Meck, Lotta Schmelzer, Markus Krojer
Bildgestaltung: Max Rauer
Montage: Vreni Sarnes
Musik: Jonas Vogler, John Ferrère
Ton: Johann Meis, Frederik Thomsen, Paul Powaljaew
Szenenbild: Christina Mammes
Kostüm: Samira Schenk
Casting: Stella Markert*
Mit: Deniz Orta, Merlin Rose, Joshua Jaco Seelenbinder
Produktion: Filmakademie Baden-Württemberg GmbH

STÖRENFRIDA
Regie: Alina Yklymova
Buch: Lisa Brunke
Producer*innen: Jana Klingseisen, Paul Hartmann
Bildgestaltung: Christian Neuberger*
Montage: Lukas Wengorz
Musik: Maximilian Schieder
Ton: Henrike Sommer, Maximilian Schieder
Szenenbild: Nele Seifert
Kostüm: Janina Kassan, Felix Ekholm
Mit: Katharina Abel, Massiamy Diaby, Thomas Krutmann
Produktion: Filmakademie Baden-Württemberg GmbH
Koproduktion: SWR, ARTE
Redaktion: Brigitte Dithard (SWR), Laurence Rilly (ARTE) 

ME MYSELF ANDI
Regie, Buch, Producerin: Lili Zahavi
Bildgestaltung: Maciej Rolbiecki
Montage: Michel Linzer
Musik: Frederic Hellmann
Ton: Frederic Hellmann, Paul Powaljaew
Szenenbild: Katherine Halbach
Mit: Lisa A., Burak Yigit, Julian S.
Produktion: Filmakademie Baden-Württemberg GmbH

Credits weitere Filme (Quelle: FABW-Projektordner)

VIVA FOREVER
Regie: Sinje Köhler
Bildgestaltung: Fabian Gamper
Koproduktion: Filmakademie Baden-Württemberg GmbH
Produktion: Nils Gustenhofen, Kathrin Rodemeier

GIRL WHO CRIED WOLF
Regie: Kevin Koch, Emma Holzapfel
Producer: Jacob-Lucas Burckhardt
Bildgestaltung: Emma Holzapfel
Sounddesign: Kevin Sliwinksi
Motion Design: Sarah Klostermeier
Produktion: Filmakademie Baden-Württemberg GmbH
Mit: Langtson Uibel, Amelie Hennig, Marcus Chiwaeze, Malaya Stern Takeda, Kristin Alia Hunold

OBERVOGELGESANG
Regie: Ferdinand Ehrhardt & Elias Weinberger*
Stimme: Ronja Peters
Producerin: Malin Krüger
Montage: Andreas Bothe
Sounddesign & Mix: Henrike Sommer
Musik: Hannes Bieber
Animation: Elias Weinberger, Gregor Wittich, Ferdinand Ehrhardt
Compositing: Harald Dieterichs*
Zusätzliche Hintergründe: Gwenola Heck
Geräuschemacher: Marieke Czogalla
Produktion: Filmakademie Baden-Württemberg GmbH

*Stella Markert, Christian Neuberger, Elias Weinberger und Harald Dieterichs sind Stipendiat*innen der Baden-Württemberg Stiftung.

 

13.01.2022

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Filmische Fundstücke beim Kurzfilmtag 2021

FABW BETEILIGT SICH MIT ZWEI FILMPROGRAMMEN

Unter dem Motto „Fundstücke“ findet am 21. Dezember der zehnte bundesweite KURZFILMTAG statt. Erstmalig können vom 22. bis 31. Dezember unter dem Label KURZFILMTAGplus viele Filme auch online angesehen werden. Auch die Filmakademie Baden-Württemberg und ihr Animationsinstitut haben zwei Kurzfilmprogrammezusammengestellt. 

Im Programm „Lost or Found“ für Erwachsene finden sich Klassiker wie DAS RAD (Oscar-Nominierung für „Best Animated Short“), in dem zwei uralte Steine das Rad entdecken und damit eine rasante Entwicklung in Gang setzen, ebenso wie aktuellere Filme wie SPACE CLEANERS, der sich mit der Problematik von Weltraumschrott befasst. Auch der aktuelle Gewinner des Student Oscar 2021 in Gold, TALA´VISION, ist dabei. Darin wird für ein junges Mädchen im vom Bürgerkrieg erschütterten Syrien ein gefundener Fernseher das Fenster zur Welt – mit gefährlichen Konsequenzen.

In der Kompilation „Kurzes für Kurze 2“ für Kinder und Jugendliche werden Erwartungen gegen den Strich gebürstet. In MONSTERSINFONIE und FUSSEL etwa erfährt das Publikum, dass Monster nicht unbedingt grausam und böse sein müssen. Und in GROSSER KLEINER BÄR und SOME THING, dass Größe und Stärke nicht immer entscheidend sind. 

Die vollständigen FABW-Programme finden sich hier:

kurzfilmtag.com/programme/lost-or-found.html

kurzfilmtag.com/programme/kurzes-fuer-kurze-2-1.html

Der KURZFILMTAG wurde 2012 als Aktionstag für das Publikum aus der Taufe gehoben. Er will Menschen an vielen verschiedenen Orten – nicht nur im Kino – zusammenführen, um gemeinsam Kurzfilme zu entdecken. Deutschlandweit sind in diesem Jahr derzeit 232 Veranstaltungen angemeldet. Die Koordination übernimmt die AG Kurzfilm - Bundesverband Deutscher Kurzfilm. Schirmherrin ist die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsministerin Prof. Monika Grütters a.D.
Der KURZFILMTAG erfährt von vielen Seiten Unterstützung, in diesem Jahr auch von Yvonne Catterfeld und Bjarne Mädel, die in amüsanten Clips für das Ereignis werben.

Weitere Infos zum Kurzfilmtag, allen Programmen und Veranstaltungen unter: 
kurzfilmtag.com

 

 

13.01.2022

 

 

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Filmakademie Baden-Württemberg trauert um langjährige Dozentin:

Prof. Helga Reidemeister verstorben

Die Filmakademie Baden-Württemberg trauert um ihre langjährige Dozentin und Freundin Prof. Helga Reidemeister. Sie verstarb am 29.11.2021 nach langer Krankheit im Alter von 81 Jahren. 

Helga Reidemeister unterrichtete seit 1994 an der Filmakademie und war als leitende Dozentin maßgeblich am Aufbau des Studienschwerpunkts Dokumentarfilm beteiligt. Für ihre herausragenden Verdienste um die Filmakademie wurde sie im Jahr 2006 mit dem Titel „Honorarprofessorin“ ausgezeichnet. 2016 zog sich Helga Reidemeister aus dem Lehrbetrieb zurück, sie blieb der Ludwigsburger Filmhochschule aber stets verbunden. 

Helga Reidemeister prägte als Leiterin der Abteilung Dokumentarfilm lange Jahre die Inhalte der Lehre, war als Teil der Aufnahmekommission mitverantwortlich für die Auswahl von Bewerberinnen und Bewerbern und betreute die Projekte der Studierenden mit vollem Engagement. Dabei bestach sie stets durch ihr umfassendes Wissen, einen tiefen Erfahrungsschatz und ein breites gesellschaftliches Interesse. Ihre Menschlichkeit, ihr feiner Sinn für Humor und ihre Herzenswärme zeichneten sie besonders aus.

Helga Reidemeister zählte zu den renommiertesten Dokumentarfilmerinnen Deutschlands. Als Regisseurin, die das Filmemachen auch immer als gesellschaftlichen Auftrag verstand, deckte sie immer wieder die Zusammenhänge zwischen privaten Problemen und gesellschaftspolitischen Bedingungen auf. Besonders Frauenschicksale lagen ihr am Herzen und sie thematisierte diese lange bevor die Frage auf breiter Ebene diskutiert wurde. Großes Aufsehen erregte beispielsweise ihr Film GOTTESZELL, in dem sie das Leben der Gefangenen in einem Schwäbisch Gmünder Frauengefängnis schilderte. Für ihr umfangreiches Schaffen erhielt sie unter anderem den Adolf-Grimme-Preis, den Bundesfilmpreis und den Friedensfilmpreis der Berlinale. Außerdem war sie 2001 Mitglied der Berliner Akademie der Künste.

„Unsere aufrichtige Anteilnahme gilt Helgas Familie. Wir verlieren mit Helga Reidemeister nicht nur eine hervorragende Dozentin, sondern auch einen wunderbaren Menschen und eine besondere Freundin. Bei aller Trauer blicken wir auch mit großer Dankbarkeit auf unsere gemeinsamen Jahre zurück. Wir werden sie nicht vergessen,“ erklärt der Direktor der Filmakademie Baden-Württemberg, Prof. Thomas Schadt.

 

09.12.2021

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CAMERIMAGE 2021: ZWEI PREISE FÜR FABW-STUDENTEN

Philip Henze und Christopher Behrmann ausgezeichnet

Vom 13.-20. November 2021 fand im polnischen Torun Camerimage statt, das größte und renommierteste Festival zur Kunst der Kinematografie. Bei der diesjährigen Verleihung gingen 2 von 3 Preisen im Wettbewerb „Film and Art School Etudes“ an Kamera-Studenten der Filmakademie Baden-Württemberg.

Die „Kaulquappe in Silber“ in der Nachwuchskategorie gewann Philip Henze für seine Bildgestaltung von TALA´VISION (Regie: Murad Abu Eisheh). Der u.a. mit einem Student Oscar ausgezeichnete Film erzählt von der achtjährigen, fußballbegeisterten Tala im vom Krieg zerrütteten Syrien. Trost und Freiheit findet das Mädchen einzig in einem Fernseher. Ein neues Verbot zwingt jedoch den Vater, das TV-Gerät abzugeben. Angst, Schweigen und Langeweile bestimmen fortan ihren Alltag und machen das Leben in der kleinen Wohnung fast unerträglich. Bis Tala einen Fernseher von der Straße stiehlt – mit gefährlichen Konsequenzen. 

Die „Kaulquappe in Bronze“ wurde Christopher Behrmann für den in der Abteilung Werbefilm der FABW entstandenen Kurz-Diplomfilm COLD BLOW LANE (Regie: Luca Homolka) überreicht. Er erzählt die Geschichte der besten Freunde Liam und Wilson, beide sind Teil der englischen Hooligan-Szene. Während Wilson den Sinn und die Zukunft als Hooligan immer mehr in Frage stellt, rennt Liam quasi blind von Kampf zu Kampf und möchte nichts von Wilsons Bedenken hören. Die Situation kulminiert schließlich in einem blutigen Racheangriff, der alles verändert.

Weitere Infos zu Camerimage:
https://camerimage.pl/en/

09.12.21

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Preise für Alumni der Filmakademie Baden-Württemberg bei den Internationalen Hofer Filmtagen 2021: 

Von Trümmermädchen und schwarzen Quadraten

Jubel beim Team des Diplom-Spielfilms TRÜMMERMÄDCHEN zum Abschluss der Internationalen Hofer FilmtageFilmakademie-Alumna Yvonne Leuze (Szenenbild) und die Kostümbildnerinnen Hannah Ebenau und Sabrina Krämer konnten sich über den Bild-Kunst-Förderpreis für das Szenenbild und das Kostümbild des Nachkriegs-Dramas freuen. Darüber hinaus ging der Hofer Kritiker Preis hälftig an Frisbeefilms und damit an die Firma der Filmakademie-AbsolventenManuel und Alexander Bickenbach. Die Brüder erhielten die Auszeichnung für die Produktion des Eröffnungsfilms DAS SCHWARZE QUADRAT. Außerdem wurde der Film in der Regie von Peter Meister mit dem Förderpreis Neues Deutsches Kino ausgezeichnet.

Der Bild-Kunst-Förderpreis besteht aus einer Auszeichnung für das beste Kostümbild und das beste Szenenbild und ist mit jeweils 2.500 Euro dotiert. TRÜMMERMÄDCHEN, der am 28. Oktober seine Weltpremiere auf den Hofer Filmtagen gefeiert hatte, konnte sich hier gegen die Konkurrenz von weiteren 14 deutschen Spielfilmen durchsetzen. Die Jury lobte besonders die „starke Konzeption“ von Szenenbildnerin Yvonne Leuze„Raffinierte Baukonstruktionen lassen Trümmerberge und Straßenzüge entstehen, die die Gratwanderung zwischen Realem und kulissenhafter Reduktion ausloten. Im Kontrast dazu stehen die aufwendigen und liebevoll ausgestatteten Sets des Theaters „Proto“: Ort der schmerzvollen Konfrontation und befreienden Selbstermächtigung. (...) Lustvoll bis schrecklich brennt sich die Visualität von TRÜMMERMÄDCHEN in die Netzhaut.“ Hannah Ebenau und Sabrina Krämerwurden für die gut recherchierten und umgesetzten Kostüme der 1940er Jahre mit dem Bild-Kunst-Förderpreis ausgezeichnet. TRÜMMERMÄDCHEN (Regie und Buch: Oliver Kracht), kreist um die Suche einer jungen Frau nach Freiheit und Emanzipation.

Freuen konnten sich auch die Filmakademie-Alumni Manuel und Alexander Bickenbach: Sie zeichnen mit ihrer Firma Frisbeefilms für die Produktion der schwarzhumorigen Komödie DAS SCHWARZE QUADRAT verantwortlich und wurden dafür mit dem Hofer Kritiker Preis belohnt. Der Preis, vom Schweizer Kritikerverband SVFJ und dem Berufsverband deutscher Medienjournalisten gestiftet, wurde zum ersten Mal bei den Hofer Filmtagen ausgelobt. In diesem Jahr wurde er geteiltund ging – neben Frisbeefilms für die beste Produktion – auch an Marc Wilkin für die Regie von THE SAINT OF THE IMPOSSIBLE.  

Die Kritiker Preis-Jury begründete ihre Entscheidung: „Bei der fulminanten Komödie DAS SCHWARZE QUADRAT gingen das ambitionierte Drehbuch des Regiedebütanten (...) Peter Meister mit dem Mut einer Produktionsfirma eine kongeniale Liaison ein. Manuel und Alexander Bickenbach von Frisbeefilms GmbH & Co.KG unterfütterten die Geschichte um den Alptraum Kreuzfahrt für zwei kleine Gauner mit der passenden Finanzierung und legten so die Grundlage für eine handwerklich überzeugende und cinematografisch stimmige Umsetzung.“

Darüber hinaus konnte DAS SCHWARZE QUADRAT auch den mit 10.000 Euro dotierten Förderpreis Neues Deutsches Kino einheimsen. Der Autodidakt Meister habe einen Film mit irrwitzigem Tempo und großartigem Ensemble geschaffen, hieß es in der Jury-Begründung. 

Die Internationalen Hofer Filmtage haben besonders als Plattform für deutsche Nachwuchsregisseur*innen einen fast legendären Ruf: Für die Entdeckung junger Talente gelten die Filmtage nach der Berlinale als wichtigstes Filmfest im deutschsprachigen Raum. In diesem Jahr hatten es insgesamt neun Projekte von Studierenden und Alumni der Filmakademie Baden-Württemberg ins Programm geschafft.

Das Festival fand in diesem Jahr dual statt: Als Präsenzvorführung im Kino und darüber hinaus online in Form von „plus7streamdays“: Noch bis zum 07. November 2021 können hier alle Filme digital abgerufen werden. 

Weitere Informationen unter www.hofer-filmtage.com

TRÜMMERMÄDCHEN
Buch, Regie: Oliver Kracht
Produzent: Simon Buchner / Simonsays.Pictures GmbH
Producer: Lennart Lenzing, Marco Grönwoldt
Bildgestaltung: Marvin Schatz
Montage: Petja Nedeltschewa* 
Szenenbild: Yvonne Leuze, Caroline Liem
Musik: Jens Blankenburg
Sound Supervisor: Max Kersten
Set-Tonmeister: Jan Lukas Mielke
Sounddesign: Olena Goncharenko, Johannes Schelle
Foley Artist: Franziska Arndt
Motion Design, Concept Artist: Marco Wagner
Mischung: Fabian Klein, Max Kersten
Dialog Edit: Moritz Melber
Kostümbild: Hannah Ebenau, Sabrina Krämer
Redaktion: Joachim Lang, Katharina Kotny / SWR
Förderung: MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg GmbH
Mit: Laura Balzer, Valery Tscheplanowa, Till Wonka, Anne Gesa-Raija Lappe, Lena Urzendowsky, Lara Feith, uvm.

TRÜMMERMÄDCHEN ist eine Produktion der Firma simonsays.pictures GmbH in Kooperation mit der Filmakademie Baden-Württemberg, der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg und dem Südwestrundfunk (SWR). Die Redaktion lag bei Joachim Lang und Katharina Kontny. Der Film kommt im Jahr 2022 im Verleih der UCM.ONE GmbH auf dem Label Artkeim ins Kino.

DAS SCHWARZE QUADRAT
Drehbuch und Regie: Peter Meister
Bildgestaltung/Kamera: Felix Novo de Oliveira*
Montage/Schnitt: Jan Ruschke
Musik: Andreas Lucas
Produktionsfirma: Frisbeefilms GmbH & Co. KG (Berlin)
Produzenten: Manuel Bickenbach*, Alexander Bickenbach
Mit: Bernhard Schütz, Vincent Kowalski, Jacob Matschenz, Nils Forsberg, Sandra Hüller, uvm.

DAS SCHWARZE QUADRAT ist eine Produktion der Frisbeefilms GmbH & Co KG in Koproduktion mit der ZDF-Redaktion „Das kleine Fernsehspiel“ und ARTE, mit Unterstützung der Hessenfilm, Filmförderung Hamburg-Schleswig-Holstein, Nordmedia und Deutscher Filmförderfonds. Verantwortliche Redakteure sind Christian Cloos (ZDF/Das kleine Fernsehspiel), Olaf Grunert (ZDF/ARTE/) und Daniela Muck (ARTE). Ein Sendetermin im ZDF ist noch nicht bekannt.

*Petja Nedeltschewa, Manuel Bickenbach und Felix Novo de Oliveira sind Stipendiat*innen der Baden-Württemberg Stiftung. Sie waren mit der Linie Filmproduktion oder der Linie BW Plus u.a. beim Hollywood Workshop L.A., dem Indian Cinema Workshop, an der Pariser La Fémis oder an der Columbia University.

11.11.2021

 

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Neun Projekte von Studierenden und Alumni im Programm des Nachwuchs-Festivals: 

Zeitreisen aus Ludwigsburg bei den Hofer Filmtagen

Vorhang auf für den jungen Ludwigsburger Film bei den Internationalen Hofer Filmtagen (26. bis 31. Oktober 2021): Neun Projekte von Studierenden und Alumni der Filmakademie Baden-Württemberg haben das Kuratorium überzeugt und sind im Programm des renommierten Festivals vertreten. Die inhaltliche Bandbreite reicht von Erzählungen aus Nachkriegsdeutschland über aktuelle Pandemiegeschichten bis in die Zukunft einer Marsmission. 

Seine Weltpremiere feiert am 28. Oktober der Diplom-Spielfilm TRÜMMERMÄDCHEN (Regie und Buch: Oliver Kracht). Er spielt im Nachkriegsdeutschland der 1946er Jahre zwischen Hunger, Trümmern und heimkehrenden Soldaten: Charlotte ist schwanger, aber ihr geliebter Heimkehrer will weder sie noch sein Kind. Um ihn für sich zu gewinnen und der drohenden Schande zu entgehen, schreibt sie sich für den „Fräuleinkurs“ der Schauspielerin Gloria Deven ein, die im Faschismus ein aufstrebendes Filmsternchen war und nun Arbeitsverbot hat. Doch Gloria mit ihrem gnadenlosen Unterricht ist nicht daran interessiert, die im Krieg unnötig gewordene Koketterie der Mädchen wiederzubeleben. Stattdessen erweckt sie in Lotte die Sehnsucht nach etwas, das ihr zu lange schon verwehrt wird: Freiheit.

TRÜMMERMÄDCHEN ist eine Produktion der Firma simonsays.pictures GmbH in Kooperation mit der Filmakademie Baden-Württemberg, der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg und dem Südwestrundfunk (SWR), die Redaktion lag bei Joachim Lang und Katharina Kontny. Der Film kommt im Jahr 2022 im Verleih der UCM.ONE GmbH auf dem Label Artkeim ins Kino.

Ebenfalls ein Diplomfilm ist das kurze SciFi-Drama SUPERNOVA (Regie: Steve Bache). Es erzählt von der ehrgeizigen und ambitionierten Nova, der kurz vor der Wahl zur leitenden Kommandantin der ersten Marsmission ein folgenschwerer Fehler unterläuft. Danach muss sie sich nicht nur mit ihren Konkurrentinnen Lucia und Ivy auseinandersetzen, sondern auch mit ihren aufkeimenden Zweifeln, ob sie überhaupt die Richtige für die Mission ist.

Der im zweiten Studienjahr entstandene Kurzfilm ROSEWOOD (Regie: Jonathan Behr) spielt zum Zeitpunkt des Falls der Berliner Mauer: Die Stasi versucht, alle Akten in ihren Archiven zu vernichten, bevor sie ausländische Spione in die Finger bekommen. Ein gestohlener Mikrofilm mit den Rosenholz-Akten könnte die Identitäten aller Stasi-Informant*innen auffliegen lassen. Zwei Stasi-Agenten sollen die brisanten Akten wiederbeschaffen – doch diese Aufgabe stellt das Gewissen eines der beiden Agenten auf eine harte Probe.

BORZAYA (Regie: Simon Schneckenburger) erzählt von Sylwia, deren Familie große Waldflächen in den ukrainischen Karpaten besitzt. Doch westliche Firmen wollen sich diesen Wald aneignen und bedrohen damit die Existenz der Familie. Um an dringend benötigtes Geld zu kommen, erklärt sich Sylwia bereit, Flüchtlinge über die nahe EU-Außengrenze zu schmuggeln.

Der 14-minütige Zweitjahresfilm MÄRTYRER DER STREBSAMKEIT in der Regie von Alexander Fischer (Pescador) ist eine schwarzhumorige Abrechnung mit den Irrungen und Wirrungen der weltweiten Corona-Politik und zugleich ein leidenschaftliches Plädoyer für mehr Solidarität und Empathie in Krisenzeiten:  Als der Tod 1349 die Pest nach Württemberg bringen möchte, hat er die Rechnung ohne die beiden Wachsoldaten Volckel und Utz gemacht, die ihn in ein hitziges Streitgespräch über Pestverordnungen und Einreisebestimmungen verwickeln.

GIRL WHO CRIED WOLF (Regie: Emma Holzapfel, Kevin Koch) entstand im 1. Studienjahr an der FABW und thematisiert ebenfalls die Corona-Pandemie: Während des Lockdowns spielen fünf Freund*innen, die nach dem Abitur in unterschiedliche Städte gezogen sind, Rätselraten über Zoom. Durch eine unerwartete Wendung wird die Freundschaft der Clique auf die Probe gestellt.

Außerdem feiert in Hof der 8-minütige Kurzfilm WÜRDENBEWAHRERIN (Regie: Sandro Rados) Premiere. Der Film entstand im Rahmen des einjährigen Weiterbildungsprogramms Atelier Ludwigsburg-Paris an der Filmakademie und erzählt die Geschichte der Bosnierin Esma. Als mobile Krankenschwester versorgt sie ihre Patient*innen zuhause — immer auf dem Sprung zum nächsten Termin. Am Geburtstag ihrer Tochter will Esma alles daransetzen, rechtzeitig zum Ende ihrer Schicht nach Hause zu kommen. Doch als ein Todesfall die strenge Termintaktung ihres Tages aus dem Gleichgewicht bringt, sieht sie sich mit einer schwierigen Entscheidung konfrontiert. 

Der Lang-Dokumentarfilm MEIN FREMDES LAND (Regie: Marius Brüning, Johannes Preuß) ist fast eine komplette Alumni-Produktion der FABW. Selbst der Protagonist des Films, Manuel Sosnowski, dessen Lebensgeschichte der Film nachspürt, ist Absolvent der Hochschule: Als Kind will Manuel nichts von seiner Herkunft wissen. Fotos aus dem Heim in Bolivien dreht er um. Die einzigen Hinweise auf seine Herkunft liegen in einem Aktenordner. In kryptischer Behördensprache verfasste Zeilen zeichnen ein lückenhaftes, widersprüchliches Bild. 30 Jahre später macht sich Manuel das erste Mal auf die Suche nach seiner fremden Vergangenheit. Warum hat seine Mutter ihn weggegeben? Wer ist diese Frau, die an einem Ort namens Yawisla-Potosí leben soll? Mit den spärlichen Informationen, die ihm zur Verfügung stehen, begibt er sich auf eine Suche voller Ungewissheiten.

Außerdem zeichnet Frisbeefilms, die Produktionsfirma der Filmakademie-Absolventen Manuel und Alexander Bickenbach, zusammen mit ZDF und Arte für die Produktion von DAS SCHWARZE QUADRAT (Regie: Peter Meister) verantwortlich. Die Bildgestaltung lag in den Händen von Felix Novo de Oliveira, ebenfalls Alumnus der FABW. Die schwarzhumorige Komödie über zwei Diebe, die Kasimir Malewitsch' Gemälde "Das schwarze Quadrat" stehlen sollen, wird die Hofer Filmtage heute eröffnen. 

Und last but not least erscheint der Spielfilm Égalité in der Regie von Kida Khodr Ramadan im Filmverleih der Alpha Centauri Studios des FABW-Studierenden Timur Uysalsoylu. Égalité erzählt die Geschichte der 14-jährigen Leila, die nach einer scheinbar ungefährlichen Mandeloperation erblindet. Attila, Leilas Vater, trifft eine folgenschwere Entscheidung, um die Wahrheit zu erfahren.

Die Internationalen Hofer Filmtage werden in diesem Jahr dual stattfinden: Als Präsenzvorführung im Kino und darüber hinaus online in Form von „plus7streamdays“: Bis zum 07. November 2021 können hier alle Filme digital abgerufen werden. Das Festival hat besonders als Plattform für deutsche Nachwuchsregisseur*innen einen fast legendären Ruf: Für die Entdeckung junger Talente gelten die Filmtage nach Berlin als wichtigstes Filmfest im deutschsprachigen Raum. Alle Filme konkurrieren um begehrte Preise, wie z.B. den „Hofer Goldpreis“ oder den „Förderpreis neues Deutsches Kino“. 

Weitere Informationen unter www.hofer-filmtage.com

SUPERNOVA
Drehbuch: Friederike Weykamp
Regie: Steve Bache
Bildgestaltung: Leonard Frederic Caspari 
Ton: Franziska Arndt, Jan Mielke
Szenenbild: Katharina Kern
Produktion: Friederike Weykamp
Kostümbild: Caroline Sasse
Maske: Demet Eresen
Mit: Agnes Lampkin, Bea Brocks, Katia Fellin, Masha Tokareva
https://stream.hofer-filmtage.com/connected_movies/supernova

ROSEWOOD        
Drehbuch: Simon Schulz
Regie: Jonathan Behr 
Bildgestaltung: Julian Steiner 
Schnitt: Sam Handel, Felix Karte
Szenenbild: Anika Klatt
Producer: Junus Baker, Jonas Sticherling, Daniel Tenne
Kostümbild: Lea Karina Winkler
Maske: Charlotte Fleck
Mit: Alexander Finkenwirth, Christian Müller, Marie Hacke, Simon Licht
https://stream.hofer-filmtage.com/connected_movies/rosewood

BORZAYA  
Drehbuch: Mathis Van den Berg
Regie: Simon Schneckenburger
Bildgestaltung: Nico Schrenk
Filmmusik: Timo Klabunde
Sounddesign: Daniel Kling
Ton: Julian Berg
Schnitt: Lukas Wengorz
Szenenbild: Jonas Golchini, Bartholomäus Martin Kleppek
Produktion: Leon Döhner, Julian Haisch
Regieassistenz: Mascha Unterlehberg
Kostümbild     Christin-Marlen Freyler
Maske: Anna Poser
Mischung: Daniel Kling
Mit: Linda Ghandour, Harry Schäfer, Matthias Zera, Natalia Łągiewczyk
https://stream.hofer-filmtage.com/connected_movies/borzaya

MÄRTYRER DER STREBSAMKEIT 
Drehbuch und Regie: Alexander Fischer (Pescador)
Bildgestaltung: Vincent Eckert
VFX Supervisor: Tom Tolle
Sounddesign: Stefan Erschig, Daniel Kling
Ton: Anja Pachutzki
Schnitt: Simon Schares
Übersetzer: Antonio Lallo, Martin Theuer
Szenenbild: Jhana Nelles
Producer: Paul Hartmann, Maximilian Sachße
Mit: Benedikt Paulun, Gunther Nickles, Robert Cecil Beerbohm 
https://stream.hofer-filmtage.com/connected_movies/martyrer-der-strebsamkeit

GIRL WHO CRIED WOLF 
Regie: Kevin Koch, Emma Holzapfel
Bildgestaltung: Emma Holzapfel
Sounddesign: Kevin Sliwinksi
Motion Design: Sarah Klostermeier
Producer: Jacob-Lucas Burckhardt
Mit: Langtson Uibel, Amelie Hennig, Marcus Chiwaeze, Malaya Stern Takeda, Kristin Alia Hunold
https://stream.hofer-filmtage.com/connected_movies/girl-who-cried-wolf

WÜRDENBEWAHRERIN
Drehbuch: Lisa Brunke
Regie: Sandro Rados
Bildgestaltung: Lisa Jilg
Filmmusik: Alexander Wolf David
Sounddesign: Julian Berg
Ton: Thomas Rother, Fabian Klein
Schnitt: Andreas Bothe
Szenenbild: Sophie Rohm
Producer: Peter Riedl, Clément Pelletier
Regieassistenz: Murad Abu Eisheh
Kostümbild: Mara Laibacher, Laila Eby, Johanna Heilig
Maske: Heike Walter-Thomae
Mischung: Daniel Kling
Mit: Elisabeth Görts, Heiko Senst, Ecaterina Dimitriu, Heinz-Jürgen Groß, Lino Bahumi, Leslie Roehm, Simona Poeme Vugdelija, Ines Miro
https://stream.hofer-filmtage.com/connected_movies/wurdenbewahrerin

MEIN FREMDES LAND
Regie: Marius Brüning, Johannes Preuß
Producer: Malte Schumacher
Schnitt: Tobias Wilhelmer
Musik: Chiara Strickland
Bildgestaltung: Johannes Preuss
Sound: Malte Schumacher, Marius Brüning
Sound Postproduktion: Marco Schnebel, Claudio Demel
Soundmischung: Marvin Keil
Musikmischung: Marc Fragstein
Motion Design: Beppo & Robin Albrecht
Color Grading: Robin Jünkersfeld
SWR Editorial Office: Joachim Lang, Katharina Kontny
Produced by DOKblick Filmproduktion
In Koproduktion mit dem Südwestrundfunk (SWR) mit Unterstützung der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg (MFG)
https://www.johannespreuss.de/mein-fremdes-land

TRÜMMERMÄDCHEN
Buch, Regie: Oliver Kracht
Produzent: Simon Buchner / Simonsays.Pictures GmbH
Producer: Lennart Lenzing, Marco Grönwoldt
Bildgestaltung: Marvin Schatz
Montage: Petja Nedeltschewa 
Szenenbild: Yvonne Leuze, Caroline Liem
Musik: Jens Blankenburg
Sound Supervisor: Max Kersten
Set-Tonmeister: Jan Lukas Mielke
Sounddesign: Olena Goncharenko, Johannes Schelle
Foley Artist: Franziska Arndt
Motion Design, Concept Artist: Marco Wagner
Mischung: Fabian Klein, Max Kersten
Dialog Edit: Moritz Melber
Redaktion: Joachim Lang, Katharina Kotny / SWR
Förderung: MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg GmbH
Mit: Laura Balzer, Valery Tscheplanowa, Till Wonka, Anne Gesa-Raija Lappe, Lena Urzendowsky, Lara Feith uvm.

Weltpremiere: Donnerstag, 28.10.2021, 20:15 Uhr
https://stream.hofer-filmtage.com/movies/trummermadchen

DAS SCHWARZE QUADRAT
https://stream.hofer-filmtage.com/movies/das-schwarze-quadrat

ÉGALITÉ
Weltpremiere: Donnerstag, 28.10.2021, 20:30 Uhr
https://stream.hofer-filmtage.com/movies/egalite

Leonard Frederic Caspari, Jonathan Behr, Julian Steiner, Sam Handel, Tobias Wilhelmer, Petja Nedeltschewa, Manuel Bickenbach und Felix Novo de Oliveira sind alle Stipendiat*innen der Baden-Württemberg Stiftung. Sie waren mit der Linie Filmproduktion oder der Linie BW Plus u.a. beim Hollywood Workshop L.A., dem Indian Cinema Workshop, an der Pariser La Fémis oder an der Columbia University.

 

28.10.2021

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STUDENT OSCAR ABEND IM KINO CALIGARI

SCREENING VON 4 FABW-GEWINNERFILMEN - EINTRITT FREI - 2G-REGELUNG

And the Oscar goes to… Kino Caligari. Anlässlich des Student Oscar in Gold, der letzte Woche in Los Angeles an den Filmakademie-Diplomspielfilm TALA’VISION verliehen wurde, stellt die FABW am Mittwoch, 27. Oktober um 17.00 Uhr eine Auswahl von 4 Filmen, die den Student Oscar gewinnen konnten, einer breiteren Öffentlichkeit vor. In Kooperation mit Kinokult Programmkinos werden der Spielfilm ROCHADE, der Dokumentarfilm GALAMSEY – FÜR EINE HANDVOLL GOLD, der Animationsfilm THE BEAUTY und natürlich TALA’VISION gezeigt. Abgerundet wird der Filmabend durch ein Online-Gespräch mit Philipp Maurice Raube, einem der Producer*innen von TALA’VISION.

Der Eintritt ist frei. Allerdings gilt für alle Veranstaltungen von Kinokult ab sofort die 2G-Regelung, d.h. Zutritt haben ausschließlich zweifach Geimpfte und Genese bei entsprechendem Nachweis. Es herrscht freie Platzwahl. Es findet kein Kartenverkauf statt, Reservierungen sind nicht möglich. Einlass ist ab 16.30 Uhr. Im Saal besteht keine Maskenpflicht.

Insgesamt haben Studierende der Filmakademie Baden-Württemberg bereits sieben „Student Oscars“ nach Ludwigsburg geholt (s.u.). Damit ist die Ludwigsburger Filmschule - zusammen mit der englischen NFTS (National Film and Television School) - die erfolgreichste internationale Filmhochschule in der Geschichte der Student Academy Awards. 

ROCHADE: Es beginnt wie eine ganz normale Geschäftsreise. Richard verabschiedet sich von seiner Frau und fliegt in eine andere Stadt. Dort erwartet ihn ein Date mit seiner Geliebten - doch leider auch eine überraschende Einladung von Geschäftspartnern. Richards erotischer Abend scheint vermasselt, bis Udo ihm über den Weg läuft. Nicht nur, dass dieser gerade seine Freundin und seinen Job verloren hat, er sieht auch Richard verblüffend ähnlich. Es kommt, wie es kommen muss: Beide tauschen die Rollen. Doch Richards scheinbar geniale Idee hat fatale Folgen.

GALAMSEY – FÜR EINE HANDVOLL GOLD dokumentiert das illegale Goldgeschäft in Westafrika. Als junger Entwicklungshelfer hatte Regisseur Johannes Preuss erlebt, wie der Goldrausch die kleine ghanaische Stadt Twifu Praso ergriffen hatte. Einige Jahre später kehrte er für seine Reportage dorthin zurück, um herauszufinden, was der vermeintliche Goldsegen den Menschen wirklich gebracht hat: Wer profitiert und wer sind die Opfer bei dieser zerstörerischen Jagd auf funkelnde Steine?

THE BEAUTY befasst sich mit der Plastikverschmutzung der Weltmeere und trifft damit den Geist der Zeit. Der Kurzfilm schickt die Zuschauer*innen auf eine poetische Reise durch eine faszinierende Unterwasserwelt, in der Plastik und Natur eins werden. Für einen Atemzug lang scheinen sich Sorgen und Schuldgefühle zwischen schaurig schönen Korallenriffen und den geheimnisvollen Tiefen des Ozeans aufzulösen.

TALA ́VISION erzählt die Geschichte der fußballbegeisterten Tala. Trost und Freiheit findet das 8-jährige Mädchen im vom Krieg zerrütteten Syrien einzig in einem Fernseher. Ein neues Verbot zwingt jedoch den Vater, das TV-Gerät abzugeben und damit auch dieses Fenster zur Welt für das Mädchen zu schließen. Angst, Schweigen und Langeweile bestimmen fortan den Alltag und machen das Leben in der kleinen Wohnung fast unerträglich. Bis Tala beschließt, einen Fernseher von der Straße zu stehlen – mit ungeahnten Konsequenzen.

Filmstills sind unter folgendem Link verfügbar:
www.skyfish.com/sh/ce2e1b9cde6b3f79c7a7230edc71fcd72299df64/1af90395/1983291

Student Oscars der Filmakademie Baden-Württemberg:
1998: Thorsten Schmidt für ROCHADE
2007: Toke Constantin Hebbeln für NIMMERMEER
2012: Thomas Stuber für VON HUNDEN UND PFERDEN
2015: Dustin Loose für ERLEDIGUNG EINER SACHE
2017: Johannes Preuss für GALAMSEY – FÜR EINE HANDVOLL GOLD
2020: Pascal Schelbli für THE BEAUTY
2021: Murad Abu Eisheh für TALA’VISION

ROCHADE
Drehbuch: Annette Mast
Regie: Thorsten M. Schmidt
Bildgestaltung: Gunnar Fuß
Filmmusik: Ralf Wienrich
Montage: Claudia Wolscht
Producerin: Antje Stehling
Produktion: Filmakademie Baden-Württemberg GmbH
Mit: Max Herbrechter, Sissy Höfferer, Beate Maes, Nele Müller-Stöfen, Michael Holz, Gottfried Breitfuß

GALAMSEY – FÜR EINE HANDVOLL GOLD
Regie: Johannes Preuss
Bildgestaltung: Johannes Preuss
Filmmusik: Chiara Strickland
Sounddesign: Claudio Demel
Montage: Manuel Sosnowski
Animation: Oleg Kauz
Color Grading: Martin Mikosch

THE BEAUTY
Regie, Montage: Pascal Schelbli
VFX Supervisor: Marc Angele
Filmmusik: Aleksander Wolf David, Petteri Sainio, Meike Katrin Stein
Sounddesign: Robin Harff
Animation: Noel Winzen
Underwater Cinematography: David Iskender Dinçer
Producerinnen: Tina Vest, Aleksandra Todorovic
Produktion: Filmakademie Baden-Württemberg GmbH

TALA'VISION
Regie und Buch: Mohd Murad Abu Eisheh
Bildgestaltung: Philip Henze
Animation: Lukas Löffler (VFX Supervisor), Josephine Roß (VFX Producer), Mario Bertsch (Compositing), Pascal Schober (Compositing)
Montage: Quirin Grimm 
Filmton/Sounddesign: Johann Meis
Szenenbild: Julian Knaack
Producer*innen: Esther Busch, Philipp M. Raube, Gabriel Waldvogel
Kostümbild: Farah Karouta
Musik: Nils Wrasse
Redaktion: Joachim Lang (SWR)
Koproduzent*innen: Alaa Alasaad, Khaled Haddad
Eine Produktion der Filmakademie Baden-Württemberg und Tabi360 in Koproduktion mit Jordan Pioneers und dem SWR

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PORSCHE AWARDS GEHEN IN DIE NÄCHSTE RUNDE

EINREICHUNGSFRIST FÜR DEN NACHWUCHS-WERBEFILMPREIS HAT BEGONNEN

Start frei für die PORSCHE AWARDS – FOR YOUNG TALENTS IN ADVERTISING. Zum 18. Mal können ab sofort Studierende oder junge Professionals, die nicht länger als zwei Jahre im Markt tätig sind, ihre Werbefilme für den Nachwuchs-Wettbewerb einreichen. Bis zum 31.12.2021 können Beiträge online über die Website der Porsche Awards angemeldet werden. Eine internationale Fachjury wird wie gewohnt sämtliche Beiträge aus aller Welt sichten und zwölf Werbefilme für die Endauswahl nominieren. Die Filmakademie Baden-Württemberg als Veranstalterin und die Porsche AG als Hauptsponsor freuen sich dann, die Macher*innen der nominierten Filme am 24. Mai 2022 in Ludwigsburg an der Filmakademie zur feierlichen Preisverleihung zu begrüßen.

Einreichungen sind erneut in drei Preiskategorien möglich:

Kategorie 1: Short Advertising Content 

Alternative Werbe(film)formate und klassische Werbespots bis 60 Sekunden. 
Diese alternativen Formate beinhalten Viral Spots, Filme und Kampagnen für soziale Netzwerke oder für Smartphones, interaktive Formate und Apps. Ebenso Trailer, Virtual-Reality-, Augmented-Reality- und experimentelle Projekte, dokumentarische Werbefilmspots, Mockumentaries, Branded Events, Showcases, Games etc. 

Kategorie 2: Long Advertising Content 

Hier finden Branded Shorts und Kurzfilme mit werblichem Hintergrund Platz, die den Markenkern, Produktaussagen oder Unternehmensphilosophien zum Leben erwecken. Mögliche Formate bei einer Länge von maximal 20 Minuten sind: Kurzfilme mit Werbeaussage/Kommunikationsbotschaft, Branded-Entertainment-Projekte (Branded Short, Branded Event, Branded Game etc.), dokumentarische Werbefilmformate, Mockumentaries, Filme und Kampagnen für soziale Netzwerke oder für Smartphones, interaktive Formate und Apps. Ebenso Trailer, Virtual-Reality-, Augmented-Reality- und experimentelle Projekte, Showcases, Games etc. 

Kategorie 3: Driven by Dreams 

Unter dem Slogan „Driven by Dreams“ können Filme und Formate eingereicht werden, die uns von einer besseren Welt träumen lassen: Sie stehen für Fortschritt, Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit, transportieren eine starke Aussage oder eine überzeugende Haltung und haben Appell-Charakter. In dieser Kategorie werden Filme/Projekte bis 20 Minuten aber auch andere (Online-)Formate zugelassen. Dazu zählen: TV-, Kino- und Online Spots, Viral Spots, Social Spots, Filme und Kampagnen für soziale Netzwerke oder für Smartphones, interaktive Formate und Apps. Ebenso Trailer, Virtual-Reality-, Augmented-Reality- und experimentelle Projekte, Showcases, Games etc. Darüber hinaus Kurzfilme mit Werbeaussage/Kommunikationsbotschaft, Branded-Entertainment-Projekte (Branded Short, Branded Event, Branded Game etc.), dokumentarische Formate und Mockumentaries.

Pro Preiskategorie wird ein Gewinnerfilm prämiert. Die drei erfolgreichen Teams erhalten jeweils eine Trophäe sowie ein Preisgeld von 4.911€ – nach wie vor als Reminiszenz an den Sportwagenklassiker Porsche 911.

Weitere Partner bzw. Sponsoren der Porsche Awards sind die Stadt Ludwigsburg und die Distelhäuser Brauerei Ernst Bauer GmbH & Co. KG.

Internationale Medienpartnerschaften bestehen mit shots - international advertising film publication(London), 1.4 - online platform for international short film talents (London) sowie mit dem Young Director Award (YDA), der jährlich beim Cannes Lions Festival vergeben wird. 

Weitere Informationen unter: www.porsche-awards.com

Logo, Fotos der Trophäen und der Gewinner*innen 2021 unter:
https://www.skyfish.com/sh/f968217e112a1e7cac413a0782ac282646fb2fd1/1ac80393/1716358

 

PORSCHE AWARDS 

Einreichfrist
26.10.2021 – 31.12.2021

Verleihung

24. Mai 2022 

Veranstalterin
Filmakademie Baden-Württemberg GmbH

Veranstaltungsort
Filmakademie Baden-Württemberg, Ludwigsburg

Projektleitung

Supervising: Olivia Marten; Projektleitung: Christian Schega
porsche-awards@filmakademie.de

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit / Deutschland 
Fenja Schnizer und Andreas Friedrich: presse@filmakademie.de

Maximale Film-/Formatlänge
Bis 60 Sekunden (Short Advertising Content)
Bis 20 Minuten (Long Advertising Content) 
Bis 20 Minuten (Driven by Dreams)

Sprache
Originalsprache, englische Untertitel

Preisgeld 
Je 4.911 Euro in allen drei Kategorien

Hauptsponsor
Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart


Öffentlichkeitsarbeit und Presse
Nadescha Vornehm: nadescha.vornehm@porsche.de

Co-Sponsoren
Stadt Ludwigsburg
Distelhäuser Brauerei Ernst Bauer GmbH & Co. KG

Medienpartner

shots, Internationale Werbefilmpublikation, London
1.4, Online-Plattform für internationale Kurzfilmtalente, London
Young Director Award, Award Dedicated to Rising Young Directors

 

 

 

28.10.2021

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FMX im Jahr 2022 zurück in Stuttgart!

Großartige Neuigkeiten von der FMX: Nachdem die Konferenz coronabedingt 2021 online stattfand, wirst du im kommenden Jahr wieder die Gelegenheit haben, deine ehemaligen Kommiliton*innen bei der ersten hybriden Ausgabe der FMX in Stuttgart zu treffen.
Vom 3. bis 5. Mai 2022 öffnet die FMX – Film & Media Exchange ihre Pforten mit einem hochkarätigen Programm vor Ort im Haus der Wirtschaft in Stuttgart. Am 6. Mai wechselt die FMX in den virtuellen Modus und bietet ein exklusives, weltweit verfügbares Online-Programm an. Die Konferenz steht unter dem Motto Changing the Game und konnte den Regisseur und Produzent Hasraf "HaZ" Dullul als ersten Program Chair der FMX gewinnen. Mehr erfährst du hier.

 

Projekt des Monats: KATER von Felix Zehender

Mann gegen Kater - wer wird das Duell gewinnen? Ein junger, von Selbstzweifeln geplagter Mann, fühlt sich durch den stierenden Blick eines Katers provoziert. Felix Zehenders Diplomfilm KATER nimmt uns auf einen wilden Ritt durch den Geist des Protagonisten mit.
Sieh dir KATER an und erfahre mehr über die Entstehung des Projekts auf dem Blog des Animationsinstituts.

14.10.2021

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FABW-Spielfilm TALA‘VISION für die Student Academy Awards 2021 nominiert

CHANCE AUF EINEN "STUDENT OSCAR"

Der FABW-Spielfilm TALA‘ VISION ist im Rennen um die Student Academy Awards 2021. Das gab die Academy of Motion Picture Arts and Sciences gestern bekannt. Das Diplomprojekt konkurriert mit sechs weiteren Finalisten in der Kategorie „Narrative (International Film Schools)“ um den begehrten „Student Oscar“. Die Verleihung des prestigeträchtigen Preises findet am 21. Oktober 2021 in Beverly Hills statt.

Groß ist die Freude natürlich bei dem jungen Filmteam um Regisseur und Autor Murad Abu Eisheh mit Philip Henze(Bildgestaltung), Quirin Grimm (Montage/Schnitt), Nils Wrasse (Musik), Johann Meis (Ton), Julian Knaack(Szenenbild), Lukas Löffler und Josephine Roß (Animation) sowie den Producer*innen Esther Busch, Philipp Maurice Raube und Gabriel Waldvogel. Sie erzählen die Geschichte der fußballbegeisterten Tala im vom Krieg zerrütteten Syrien. Trost und Freiheit findet das 8-jährige Mädchen in einem Fernseher. Ein neues Verbot zwingt jedoch den Vater, das TV-Gerät abzugeben und damit auch dieses Fenster zur Welt für das Mädchen zu schließen. Angst, Schweigen und Langeweile bestimmen fortan den Alltag und machen das Leben in der kleinen Wohnung fast unerträglich. Bis Tala beschließt, einen Fernseher von der Straße zu stehlen – mit ungeahnten Konsequenzen.

Bereits zum 48. Mal verleiht die Academy of Motion Pictures, Arts and Sciences die Student Oscars an den filmischen Nachwuchs. In diesem Jahr konkurrieren insgesamt 37 Filme um die international wichtigste Auszeichnung für Filmhochschul-Studierende.

Prof. Thomas Schadt, Direktor der Filmakademie Baden-Württemberg, gratuliert: „Die Nominierung von TALA‘VISION für den Student-Oscar ist bereits die 18. für die Filmakademie Baden-Württemberg seit ihrer Gründung und eröffnet die Chance auf den siebten Gewinn dieses weltweit wichtigsten Nachwuchspreises. Außerdem markiert sie einen wichtigen Meilenstein im Hinblick auf die Internationalisierungs-Strategie der Filmakademie Baden-Württemberg.“

TALA’VISION ist eine deutsch-jordanische Koproduktion: Neben der Filmakademie Baden-Württemberg waren die jordanischen Firmen Jordan Pioneers Multimedia und Tabi360 beteiligt. Der 28-Minüter wurde bereits im Januar 2021 beim 42. Filmfestival Max Ophüls Preis uraufgeführt und erhielt dort den Jury- und Publikumspreis im Wettbewerb Mittellanger Film.
Mehr zu den Student Academy Awards 2021 finden Sie hier: https://oscars.org/news/meet-2021-student-academy-awards-finalists

Quirin Grimm ist Stipendiat der Baden-Württemberg Stiftung und nahm mit dem BW Stipendium für Filmproduktion 2018 an dem Austauschprogramm „Fiction Alexa“ an der Filmhochschule La Fémis in Paris teil.

TALA'VISION
Regie und Buch: Mohd Murad Abu Eisheh
Bildgestaltung: Philip Henze
Montage: Quirin Grimm 
Filmton/Sounddesign: Johann Meis
Szenenbild: Julian Knaack
VFX Supervisor: Lukas Löffler
VFX Producerin: Josephine Roß
Compositing: Mario Bertsch, Pascal Schober
Producer*innen: Esther Busch, Philipp M. Raube, Gabriel Waldvogel
Kostümbild: Farah Karouta
Musik: Nils Wrasse
Redaktion: Joachim Lang (SWR)
Koproduzent*innen: Alaa Alasaad, Khaled Haddad
Eine Produktion der Filmakademie BW und Tabi360 in Koproduktion mit Jordan Pioneers und dem SWR

16.09.2021

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ABW-ALUMNI MIT CHANCEN AUF EINEN DEUTSCHEN FILMPREIS

NOMINIERUNGEN IN 5 KATEGORIEN

Per Livestream wurden am heutigen Donnerstag, 19. August die Nominierungen für den Deutschen Filmpreis 2021 bekanntgegeben. Absolventinnen und Absolventen der Filmakademie Baden-Württemberg können sich in 5 Kategorien Hoffnungen auf eine „LOLA“ machen:

Der Debütfilm SPACE DOGS ist für zwei Auszeichnungen im Rennen. In der Kategorie „Bester Dokumentarfilm“sind die FABW-Alumni Elsa Kremser und Levin Peter (Buch, Regie und Produktion) gemeinsam mit Produzentin Annekatrin Hendel nominiert, in der Kategorie „Beste Tongestaltung“ unsere Absolventen Jonathan Schorr, Simon Peter und Tobias Adam. SPACE DOGS folgt den Spuren der Hündin Laika, die als erstes Lebewesen ins All geschickt wurde und begleitet zwei Straßenhunde im heutigen Moskau. Verwoben mit bisher unveröffentlichtem Filmmaterial aus der Ära der sowjetischen Raumfahrt, formt sich eine magische Erzählung über die Moskauer Straßenhunde – vom Aufstieg in den Weltraum bis zum Leben am Erdboden.

Die Filmakademie-Ehemaligen Johannes Naber (auch Regie) und Oliver Keidel konkurrieren mit CURVEBALL – WIR MACHEN DIE WAHRHEIT in der Sektion „Bestes Drehbuch“ um den begehrten Preis. Der Spielfilm führt zurück ins Jahr 1999 und zu den Auslösern des Irak-Krieges. Die Aussagen eines Informanten zur angeblichen Herstellung von Biowaffen im Irak spielen ganz unterschiedlichen Interessen in die Hände. Die CIA, die Bundesregierung - alle benutzen seine unglaubliche Story für ihre Zwecke. So wird eine konstruierte Geschichte zur Realität, und eine Lüge zur Wahrheit, die eine Entwicklung in Gang setzt, die die Weltpolitik nachhaltig verändert.

Die FABW-Absolventen Julian R. Wagner („Bestes Szenenbild“) und Denis Behnke („Beste Visuelle Effekte“) haben es mit dem Film TIDES in die Vorauswahl geschafft. In dem dystopischen Spielfilm hat die Menschheit die inzwischen unbewohnbare Erde verlassen. Zwei Generationen später soll eine Mission feststellen, ob Leben auf der Erde wieder möglich ist. Doch die Raumkapsel gerät außer Kontrolle und für die einzig überlebende Astronautin Blake (Nora Arnezeder) beginnt auf der Erde ein Kampf ums Überleben.

Ebenfalls nominiert in der  Kategorie Beste Visuelle Effekte ist unser Alumnus Michael Wortmann für die Literaturadaption SCHACHNOVELLE nach Stefan Zweig.

Über die individuellen Nominierungen hinaus waren weitere Absolvent*innen der Ludwigsburger Filmakademie an etlichen der nominierten Filme in verantwortlichen Positionen beteiligt: 
SPACE DOGS - Bildgestaltung: Yunus Roy Imer, Musik: John Gürtler (mit Jan Miserre), Montage: Stephan Bechinger (mit Jan Soldat)
JE SUIS KARL - Christian Schwochow (Regie), Frank Lamm (Bildgestaltung)
CURVEBALL - Sten Mende (Bildgestaltung), Joseph M´Barek (Koproduzent)
SCHACHNOVELLE - Jakob Neuhäusser (Herstellungsleitung)
TIDES - Sonja B. Zimmer (Koproduzentin)
NEBENAN - Jans Harant (Bildgestaltung)
UND MORGEN DIE GANZE WELT - Daniela Knapp (Bildgestaltung)
DIE ADERN DER WELT - Musik: John Gürtler (mit Jan Miserre)
ICH BIN DEIN MENSCH – Jan Berning (Redaktion)

Der Deutsche Filmpreis – die renommierteste und höchstdotierte Auszeichnung für den deutschen Film – ist mit Preisgeldern der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien in einer Gesamthöhe von knapp 3 Mio. Euro dotiert und wird nach der Wahl durch die Mitglieder der Deutschen Filmakademie von Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters verliehen. Die Preisverleihung erfolgt am 1. Oktober 2021.

Weitere Infos:
www.deutscher-filmpreis.de

 

16.09.2021

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AKA Pitchings, 4 - 5 x im Jahr,  freitags 10:00 – 13:00 Uhr

Termine 2021/2022

FR, 05.11.2021 // AKA-PITCHING (1).  Online via ZOOM

FR, 14.01.2022 // AKA-PITCHING (2).  ADK

FR, 04.02.2022 // AKA-PITCHING (3). Online via ZOOM

FR, 08.04.2022 // AKA-PITCHING (4). Albrecht-Ade-Studio

FR, 20.05.2022 // AKA-PITCHING (5). Albrecht-Ade-Studio

 

Ansprechpartnerin: Andrea Macos (Anmeldungen zum Pitch unter: pitch@filmakademie.de)